Über uns

tabakmuseumc93_95671937 wird das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum zusammen mit dem Kreisheimatmuseum Striediecks Hof gegründet. Das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum bezieht die Räume im Erdgeschoss, das Kreisheimatmuseum Striediecks Hof die Räume im Dachgeschoss des Striedieckschen Hofes. Träger des Deutschen Tabak- und Zigarrenmuseums war die Stadt Bünde, Träger des Kreisheimatmuseums war der Kreis Herford.

Von seiner Gründung bis 1951 wurden beide Museen von Professor Friedrich Langewiesche geleitet. Dieser entwickelte nicht nur die regional- und kulturgeschichtliche, sondern vor allem auch die archäologisch/geologische Abteilung des Kreisheimatmuseums. Professor Friedrich Langewiesche beschrieb als erster die nach ihm benannte Seekuh Amonotherium Langewieschei und den Zahnwal Eosqualodon Langewieschei. Beide Fossilien stammen aus den oberoligozänen, für ihren Fossilreichtum berühmten Gesteinsschichten des Dobergs bei Bünde.

1951 übernahm Dr. Karl Paetow die Leitung der beiden Museen. Er gründete später das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum in Bad Oeynhausen. Dr. Paetow stand bis 1968 den Bünder Museen vor.

1968 wurde Dr. Eberhard Pannkoke als neuer Direktor der Museen eingestellt. Ihm gelang es in den 70er Jahren die Museumsanlage um drei historische Fachwerkgebäude, das Dammhaus, das Hurlbrinksche Haus und den schon zuvor auf dem Gelände befindlichen Spieker, zu erweitern. Dr. Eberhard Pannkoke ist Geowissenschaftler und engagierte sich besonders bei der Erweiterung der geologischen Sammlung. Er erarbeitete ein Konzept für ein eigenes geologisches Museum, das Dobergmuseum, und realisierte dessen Neubau schließlich mit Hilfe eines eigens gegründeten Fördervereins, des Kreises Herford und der Stadt Bünde. Im Oktober 1998 wurde Dr. Eberhard Pannkoke pensioniert.

Im Dezember 1998 wurde der Diplomgeologe Michael Strauß als neuer Leiter verpflichtet. Dieser hatte vor seinem Geologiestudium in Aachen, an der Kunstakademie in Maastricht (NL), Bildhauerei studiert und war, neben seiner freikünstlerischen Arbeit, projektgebunden in unterschiedlichen Museen in den Bereichen Entwicklung und Gestaltung musealer Ausstellungen tätig

Nach seinem Dienstantritt entwickelte Strauß ein neues Ausstellungskonzept für die geologische Dauerausstellung des Dobergmuseums, welche im Jahr 2003 mit Hilfe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe realisiert wurde. Anschließend widmete er sich der Neukonzeption des Deutschen Tabak- und Zigarrenmuseums.

Zum 1.1.2009 ging das Museum Bünde von der Trägerschaft des Kreises Herford in die Trägerschaft der Stadt Bünde über.

Am 30.10.2010 wurde die neue Dauerausstellung des Deutschen Tabak- und Zigarrenmuseums im Striedieckschen Hof eröffnet.